Übersicht
Was ist FediSuite?
FediSuite ist eine offene Plattform für das Fediverse. Du planst und veröffentlichst Beiträge für mehrere Konten, wertest Reichweite und Interaktionen aus und nutzt deine eigene Historie als Entscheidungshilfe für den nächsten Beitrag.
Kurz erklärt
FediSuite liegt als Management-Schicht über deinen verbundenen Konten. Die Konten bleiben auf ihren Instanzen, FediSuite verbindet sich mit ihnen und bietet Funktionen, die über eine einzelne Instanz hinausgehen: Beiträge schreiben, planen und für mehrere Konten gleichzeitig veröffentlichen, Entwürfe, Kalender, Kampagnen und Labels zum Organisieren, ein durchsuchbares Archiv der eigenen Beiträge und Analysen zu Wachstum, Interaktionen und geschätzter Reichweite.
Das Fediverse ist nicht einheitlich: Jede Instanz hat eigene Zeichenlimits, Medienregeln und Sichtbarkeitsstufen. FediSuite erkennt die Plattform beim Verbinden eines Kontos, lädt diese Regeln von der Instanz und berücksichtigt sie im Composer. Konten werden per OAuth2 verbunden, soweit die Plattform das unterstützt.
Die Oberfläche ist auf Bedienung per Tastatur und mit Screenreader ausgelegt. Die Bedienung mit Screenreader wurde von einer blinden Nutzerin praktisch nachvollzogen. Ein Zertifikat gibt es dafür nicht, Rückmeldungen zu Hürden sind willkommen. Mehr dazu steht in der Funktionsübersicht.
Der Kreislauf: veröffentlichen, messen, verstehen
Publishing und Analysen sind in FediSuite keine getrennten Werkzeuge. Was die Auswertung zeigt, erscheint wieder dort, wo der nächste Beitrag entsteht.
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Schritt 1
Veröffentlichen
Du schreibst im Composer. FediSuite prüft den Beitrag gegen die Regeln der gewählten Konten und veröffentlicht sofort oder zum geplanten Zeitpunkt.
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Schritt 2
Messen
Follower, Favoriten, Boosts, Antworten und die geschätzte Reichweite werden regelmäßig aktualisiert und über die Zeit festgehalten.
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Schritt 3
Verstehen
Analysen und Tipps zeigen, welche Zeiten, Formate, Themen und Hashtags bei deinem Publikum mit besseren Ergebnissen zusammenhängen, jeweils mit Angabe der Datenbasis.
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Schritt 4
Besser schreiben
Passende Hinweise erscheinen im Composer, außerdem eine Warnung, wenn zuletzt schon etwas Ähnliches veröffentlicht wurde. Danach beginnt der Kreislauf von vorn.
Die Hinweise beruhen auf den eigenen Daten des jeweiligen Kontos, nicht auf allgemeinen Social-Media-Regeln. Sie zeigen Zusammenhänge, keine bewiesenen Ursachen, und sie sind keine Garantie dafür, dass ein Beitrag besser läuft.
Im Fediverse gibt es keine einheitliche Impression-Zahl. Die Reichweite wird deshalb mit einer ausgearbeiteten Formel geschätzt, getrennt nach Netto- und Brutto-Reichweite und unter Berücksichtigung der Booster. Das Modell orientiert sich am FediWings-Reichweitenmodell von Ralf Stockmann. Die Berechnung ist offengelegt: Methodik des Reichweitenmodells (öffnet in neuem Tab).
Was FediSuite nicht ist
FediSuite ist kein eigenes soziales Netzwerk und keine Instanz, auf der du ein Konto bekommst, das mit anderen Servern spricht. Es ersetzt auch keine Mastodon-App oder andere Timeline-Oberfläche: Zum Lesen und Folgen nutzt du weiterhin deinen gewohnten Client. FediSuite kümmert sich um Planung, Veröffentlichung, Organisation und Auswertung.
Die Texte schreibst du selbst, FediSuite erzeugt keine Beiträge. Es verspricht auch keine Reichweite und keinen Followerzuwachs. Es zeigt dir, was bei deinem Konto bisher funktioniert hat, und du entscheidest, was du daraus machst.
Zwei Wege, FediSuite zu nutzen
Beide Wege sind gleichrangig und nutzen dieselbe Software. Der Unterschied liegt darin, wer den Server betreibt.
Gehostete Instanz
Ohne eigenen Server und ohne Installation: Im Instanzverzeichnis wählst du eine Instanz aus und legst dein Konto an, zum Beispiel auf app.fedisuite.com (öffnet in neuem Tab). Die gehostete Instanz ist kostenlos.
FediSuite beitretenSelbst hosten
FediSuite auf eigener Infrastruktur betreiben, per Docker Compose mit App, Datenbank und zwei Workern. Du entscheidest über Server, Updates und Daten, und kannst eine Instanz auch für andere Personen anbieten.
Zur InstallationZusätzlich gibt es eine Android-App, ebenfalls unter GPL-3.0 (F-Droid (öffnet in neuem Tab)). Ihr Stand ist älter als der der Web-App und wird in den nächsten Wochen und Monaten überarbeitet. Die Funktionsübersicht beschreibt die Web-App.
Unterstützte Plattformen
FediSuite unterstützt mehr als 20 Fediverse-Plattformen. Konten werden per OAuth2 verbunden. Wo eine Plattform keinen passenden OAuth2-Ablauf anbietet, ist stattdessen eine Anmeldung mit Zugangsdaten nötig (Badge „Login“).
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OAuth2
Mastodon
Microblogging
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OAuth2
Pixelfed
Foto-Netzwerk
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OAuth2
Vernissage
Foto-Netzwerk
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OAuth2
Misskey
Microblogging
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OAuth2
Friendica
Soziales Netzwerk
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OAuth2
Pleroma
Microblogging
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OAuth2
Akkoma
Microblogging
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OAuth2
Sharkey
Misskey-Fork
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OAuth2
Calckey
Misskey-Fork
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OAuth2
Firefish
Misskey-Fork
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OAuth2
Iceshrimp
Misskey-Fork
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Login
PeerTube
Video-Plattform
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Login
Loops
Kurzvideo
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OAuth2
GNU Social
Microblogging
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OAuth2
GoToSocial
Microblogging
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OAuth2
Snac / Snac2
Microblogging
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OAuth2
Takahē
Microblogging
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OAuth2
Mitra
Soziales Netzwerk
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Login
WordPress
Blog / CMS
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OAuth2
BizzFed
Berufliches Netzwerk
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OAuth2
vutuv
Berufliches Netzwerk
Bluesky als Plugin
Bluesky gehört nicht zum Fediverse, weil es nicht auf ActivityPub aufbaut. Die Anbindung läuft deshalb über ein Plugin, das Betreiber*innen einer Instanz bei Bedarf aktivieren. Mehr dazu unter Plugins.
Offen, ohne Tracking, mit Datenkontrolle
FediSuite steht unter der GNU General Public License v3.0 (GPL-3.0), die Web-App ebenso wie die Android-App. Du kannst den Quellcode einsehen, FediSuite selbst betreiben, anpassen und weitergeben, solange abgeleitete Werke ebenfalls unter der GPL-3.0 veröffentlicht werden. Fehlermeldungen, Wünsche und Beiträge zum Code sind willkommen.
Die FediSuite-App kommt auf der offiziellen Instanz app.fedisuite.com und bei Self-Hosting ohne Tracker und ohne Werbung aus. Wer selbst hostet, entscheidet über Infrastruktur und Daten der eigenen Instanz. Deine Daten kannst du als Export herunterladen, und auch das FediSuite-Konto lässt sich löschen.