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FediSuite übersetzen

FediSuite lässt sich im Browser übersetzen. Du brauchst dafür kein Git und kein Forgejo-Konto, nur ein Konto bei Weblate unter weblate.fedisuite.com. Neue Sprachen legst du dort selbst an, bestehende korrigierst du direkt.

So geht's

  1. Öffne weblate.fedisuite.com (öffnet in neuem Tab) und registriere dich mit E-Mail-Adresse und Benutzernamen.
  2. Wähle das Projekt FediSuite und dort die Komponente „Web interface“ für die Weboberfläche oder „Server messages“ für Servermeldungen und E-Mails.
  3. Wähle deine Sprache. Fehlt sie, startest du eine neue Übersetzung, Weblate legt die Sprachdatei selbst an.
  4. Übersetze im Editor. Bestehende Übersetzungen korrigierst du genauso, du überschreibst einfach den vorhandenen Text.
  5. Weblate bündelt neue Übersetzungen und übergibt sie nach einigen Stunden als Pull Request an das Repository. Sie werden geprüft und mit dem nächsten Release übernommen.

Was sich übersetzen lässt

Die Weboberfläche und die Servermeldungen samt E-Mails. Texte, die in einer Sprache fehlen, erscheinen automatisch auf Englisch, eine unvollständige Übersetzung stört also nichts.

Das Bluesky-Plugin und die Android-App lassen sich noch nicht über Weblate übersetzen. Beides folgt später.

Stand der Sprachen

  • Deutschvollständig
  • Englishvollständig
  • Italianovollständig, von Elena Brescacin
  • Françaisnicht ganz vollständig, nicht von Muttersprachler*innen geprüft
  • Españolzunächst KI-übersetzt, von Víctor Fancelli Capdevila geprüft und ergänzt

Französisch wurde nicht von Muttersprachler*innen übersetzt und ist in der Weboberfläche noch nicht ganz vollständig. Wer die Sprache kann, hilft am meisten mit dem Gegenlesen, mit Korrekturen und mit den fehlenden Texten. Wie weit eine Sprache ist, zeigt Weblate bei jeder Komponente an.

Hinweise für gute Übersetzungen

  • Platzhalter in geschweiften Klammern wie {count} oder {name} bleiben unverändert. Weblate warnt, wenn einer fehlt.
  • Produktnamen wie FediSuite, Mastodon oder Pixelfed werden nicht übersetzt.
  • Halte dich bei Anrede und Ton an die Texte, die es in deiner Sprache schon gibt.
  • Ein leeres Feld gilt als nicht übersetzt und zeigt Englisch an.
  • Die englischen Quelltexte lassen sich in Weblate nicht ändern. Fällt dir im Original ein Fehler auf, schreibst du am besten einen Kommentar zum Text.

Für Entwickler*innen

Die Sprachdateien liegen als JSON im Repository FediSuite-Docker-Image: src/i18n/locales/<code>.json für die Weboberfläche und server/locales/<code>.json für die Servermeldungen. Der Dateiname ist der Sprachcode, en.json ist die Quellsprache. Jede neue Datei wird beim nächsten Build automatisch als Sprache eingebunden, eine Registrierung im Code ist nicht nötig.

Neue oder geänderte Texte gehören in derselben Änderung in jede vorhandene Sprachdatei, nicht nur in en.json und de.json. Das Format muss stabil bleiben, weil Weblate die Dateien direkt bearbeitet: verschachtelte Objekte mit String-Werten, keine Arrays (Listen sind Objekte mit nummerierten Schlüsseln wie day0), Platzhalter unverändert, UTF-8 und vier Leerzeichen Einrückung. npm test prüft die Dateien.

Die vollständige Beschreibung mit Formatregeln und Weblate-Einstellungen steht in der Übersetzungsanleitung im Repository (öffnet in neuem Tab).