Plugin-Verwaltung
Die Plugin-Verwaltung ist die zentrale Stelle im Admin-Bereich, an der Du erkannte Plugins aktivieren, deaktivieren und im Detail ansehen kannst. Plugins, die eigene Einstellungen mitbringen, lassen sich dort ebenfalls konfigurieren.
Auf dieser Seite
Plugin-Verwaltung aufrufen
Die Plugin-Verwaltung ist ausschließlich für Admins zugänglich. Du findest sie in der Seitenleiste von FediSuite unter Admin-Bereich / Plugins.
Seitenleiste in FediSuite
Im Admin-Bereich erscheint unterhalb der festen Einträge bei Bedarf eine Gruppe Plugin-Seiten. Sie listet die Admin-Seiten auf, die aktive Plugins mitbringen. Seiten für alle Nutzer*innen stehen in einer eigenen Gruppe Plugin-Bereiche in der Seitenleiste.
Die Plugin-Liste
Die Plugin-Verwaltung zeigt alle Plugin-Ordner mit einer plugin.json, die FediSuite beim letzten Start im eingebundenen plugins-Ordner gefunden hat, auch fehlerhafte. Jedes Plugin erscheint als eigene Karte mit den wichtigsten Informationen auf einen Blick. Ist die Liste leer („Es wurden aktuell keine Plugin-Verzeichnisse erkannt“), hilft die Seite Plugins installieren bei der Fehlersuche.
Fügt Bluesky als zusätzliche Plattform mit Account-Verbindung, Publishing, Import und Statistikaktualisierung hinzu.
Version: 1.0.0 · Autor: FediSuite OSS
Jede Plugin-Karte zeigt auf einen Blick:
Name
Der Anzeigename des Plugins, zum Beispiel „Bluesky-Provider“. Er stammt aus den Sprachdateien des Plugins und richtet sich nach der Sprache der Oberfläche.
Status-Badge
Zeigt den aktuellen Zustand: GESTARTET, DEAKTIVIERT oder FEHLER. Details dazu weiter unten.
Beschreibung
Kurze Erläuterung, was das Plugin macht und welche Funktionen es hinzufügt.
Version & Autor
Die Versionsnummer des Plugins und die Angabe, von wem es stammt.
Aktiviert / Deaktiviert
Die Marke zeigt den eingestellten Zustand des Plugins. Der Button daneben löst die jeweils andere Aktion aus: „Deaktivieren“ bei einem aktiven, „Aktivieren“ bei einem ausgeschalteten Plugin.
Pfeil (▼ / ▲)
Ein Klick auf den Plugin-Namen mit dem Pfeil klappt die Detailansicht auf oder zu.
Plugins aktivieren und deaktivieren
Mit dem Button auf der Plugin-Karte schaltest Du ein Plugin ein oder aus. Neu erkannte Plugins sind nach der Installation zunächst ausgeschaltet.
Plugin aktivieren
Bei einem ausgeschalteten Plugin steht der Button Aktivieren. Ein Klick startet das Plugin sofort in der laufenden Anwendung und blendet eine Bestätigung ein.
Plugin deaktivieren
Bei einem aktiven Plugin steht der Button Deaktivieren. Vor dem Abschalten fragt FediSuite nach („Plugin … wirklich deaktivieren?“), dann wird das Plugin gestoppt, ohne es zu löschen.
Was passiert beim Aktivieren und Deaktivieren?
FediSuite lädt den Server-Teil des Plugins und registriert seine Bausteine: Seiten, Widgets, Konnektoren, API-Routen und Hooks. Die Funktionen stehen sofort zur Verfügung. Schlägt der Start fehl, bleibt das Plugin deaktiviert, der Status wechselt auf FEHLER und die Fehlermeldung steht in den Details.
Für die Weboberfläche kein Neustart nötig.FediSuite entfernt alles, was das Plugin registriert hat, aus der laufenden Anwendung. Die Plugin-Dateien auf dem Server und die gespeicherten Plugin-Einstellungen bleiben erhalten. Das Plugin lässt sich jederzeit wieder aktivieren.
Für die Weboberfläche kein Neustart nötig.app-Container. Jeder Container liest den Plugin-Zustand, der in der Datenbank steht, beim Start ein. Starte nach dem Aktivieren oder Deaktivieren deshalb auch die Worker neu (docker compose restart worker1 worker2), damit etwa geplante Beiträge und Statistik-Updates das Plugin ebenfalls berücksichtigen. Der Zustand selbst bleibt auch nach einem Neustart erhalten.
plugins/-Ordner auf dem Server bleiben unberührt. Um ein Plugin vollständig zu entfernen, lösche seinen Ordner auf dem Server und starte die Container neu, wie auf der Seite Plugins installieren beschrieben.
Die Schaltfläche „Neu laden“
Oben rechts im Kasten „Plugins“ befindet sich der Button Neu laden. Er holt die Plugin-Liste und die Angaben zu den aktiven Plugins (Menüeinträge, Widgets) erneut vom Server und aktualisiert die Anzeige. Den Ordner plugins liest er nicht neu ein. Das passiert nur beim Start der Container.
Wann ist „Neu laden“ sinnvoll?
git pull) oder entfernt, erscheint das Ergebnis erst nach einem Neustart der Container (docker compose restart app worker1 worker2). „Neu laden“ ersetzt diesen Neustart nicht.
Plugin-Details einsehen
Jede Plugin-Karte lässt sich durch einen Klick auf den Plugin-Namen mit dem Pfeil (▼) aufklappen. In der erweiterten Ansicht findest Du technische Details zum Plugin. Das hilft Dir zu prüfen, welche Version geladen ist, wo das Plugin liegt, welche Berechtigungen es anfordert und warum es gegebenenfalls nicht startet.
Fügt Bluesky als zusätzliche Plattform mit Account-Verbindung, Publishing, Import und Statistikaktualisierung hinzu.
Version: 1.0.0 · Autor: FediSuite OSS
1
Kompatibel
Geladen
Kein Neustart nötig
GPL-3.0-or-later
/app/plugins/fedisuite-plugin-bluesky
./server/index.js
./web/manifest.json
2.5.2026, 00:19:54
2.5.2026, 00:19:54
-
-
Capabilities
providerBenötigte Berechtigungen
Benötigte Umgebungsvariablen
Keine benötigten Umgebungsvariablen angegeben.
Was bedeuten die einzelnen Felder?
Allgemein
Plugin-API
Die Version der Plugin-API, für die das Plugin geschrieben wurde (Feld pluginApiVersion in der plugin.json). Sie muss zu der von FediSuite erwarteten Version passen, aktuell 1. Bei einer anderen Version lehnt FediSuite das Plugin ab.
Kompatibilität
„Kompatibel“ bedeutet, dass FediSuite die plugin.json angenommen hat. Wird ein Plugin abgelehnt, etwa wegen einer anderen Plugin-API-Version oder einer nicht passenden App-Version, steht hier „Inkompatibel“ und darunter die Fehlermeldung. Aktualisiere dann das Plugin auf eine passende Version.
Runtime-Status
Zeigt, ob das Plugin gerade im Server-Prozess läuft. „Geladen“ heißt: aktiv und gestartet. „Nicht geladen“ heißt: ausgeschaltet oder beim Start fehlgeschlagen.
Neustart nötig
Im Normalfall steht hier „Kein Neustart nötig“. „Neustart ausstehend“ ist für Änderungen vorgesehen, die erst nach einem Neustart wirksam werden.
Lizenz
Die Softwarelizenz laut plugin.json. Die Plugins aus dem offiziellen Repository stehen unter GPL-3.0-or-later.
Pfade & Einstiegspunkte
Installationspfad
Der Pfad des Plugin-Ordners im Container. Er besteht aus /app/plugins und dem Namen des Plugin-Ordners.
Server-Einstieg
Die JavaScript-Datei, die FediSuite beim Start auf der Server-Seite lädt, relativ zum Plugin-Ordner. Üblicherweise ./server/index.js.
Web-Einstieg
Die Manifest-Datei für die Browser-seitigen Plugin-Seiten, relativ zum Plugin-Ordner. Üblicherweise ./web/manifest.json. Hat das Plugin keine eigenen Web-Seiten, steht hier ein Strich.
Zeitstempel und Links
Zuletzt aktualisiert
Zeitpunkt, an dem FediSuite den Eintrag des Plugins zuletzt geschrieben hat, also beim Einlesen des Ordners nach einem Start oder bei einem Statuswechsel. Er sagt nichts darüber aus, wann Dateien im Plugin-Ordner geändert wurden.
Zuletzt gestartet
Zeitpunkt, an dem der Server-Teil des Plugins zuletzt gestartet wurde, beim Container-Start oder beim Aktivieren. Bei einem Plugin, das nicht läuft, steht hier ein Strich.
Homepage, Repository
Optionale Links aus der plugin.json. Sie öffnen sich in einem neuen Tab. Fehlen sie im Manifest, steht dort ein Strich.
Capabilities & Berechtigungen
Capabilities
Angaben des Plugins dazu, welche Art von Erweiterung es liefert. „provider“ bedeutet zum Beispiel, dass das Plugin eine neue Plattform wie Bluesky als verbindbare Quelle hinzufügt. FediSuite zeigt sie hier an.
Benötigte Berechtigungen
Die Berechtigungen, die das Plugin in seiner plugin.json deklariert hat. FediSuite lässt ein Plugin nur das registrieren, wofür es eine Berechtigung angegeben hat. „providers“ erlaubt zum Beispiel das Registrieren eines Providers, „web.runtime“ das Einbinden eigener Web-Seiten.
Benötigte Umgebungsvariablen
Falls ein Plugin bestimmte Einträge in der .env erwartet, nennt es sie in seiner plugin.json, und sie werden hier aufgelistet. FediSuite prüft diese Variablen nicht selbst. Sind keine angegeben, ist keine zusätzliche Konfiguration über die .env nötig.
Fehler
Fehlermeldung
Ist beim Prüfen oder Starten des Plugins etwas schiefgegangen, erscheint in den Details ein roter Kasten mit der Ursache, zum Beispiel einem fehlenden Pflichtfeld in der plugin.json, einer nicht passenden Plugin-API-Version oder einer fehlenden Berechtigung.
Plugin-Einstellungen
Ein Plugin kann in seiner plugin.json eigene Einstellungen beschreiben. Der Bluesky-Provider braucht keine, deshalb zeigt seine Karte oben keinen Einstellungsbereich. Bei Plugins mit Einstellungen gibt es zwei Orte:
Globale Werte (Admin)
In der Plugin-Verwaltung, ganz unten in den aufgeklappten Details des Plugins: die Karte „Plugin-Einstellungen“ mit den Feldern des Plugins und dem Button „Einstellungen speichern“. Diese Werte gelten für die ganze Instanz und lassen sich nur als Admin ändern. Das Plugin muss dafür die Berechtigungen settings.global.read und settings.global.write deklariert haben.
Werte pro Nutzer*in
Unter Einstellungen → Einstellungen im Abschnitt „Plugin-Einstellungen“. Dort erscheinen die aktiven Plugins, die Einstellungen pro Nutzer*in anbieten. Sie überschreiben für die jeweilige Person die globalen Werte.
FediSuite prüft jeden eingegebenen Wert gegen die Vorgaben des Plugins (Pflichtfeld, Zahlenbereich, erlaubte Auswahlwerte) und zeigt Fehler direkt am Feld an. Passwortfelder werden nach dem Speichern nicht wieder im Klartext angezeigt, die Oberfläche kennzeichnet nur, dass ein Wert hinterlegt ist. Beim Deaktivieren eines Plugins bleiben die gespeicherten Einstellungen erhalten.
Was ein aktives Plugin ergänzt
Was ein Plugin in der Oberfläche ergänzt, hängt davon ab, was es registriert. Erst ein aktives, gestartetes Plugin taucht an diesen Stellen auf.
Seitenleiste unter Admin-Bereich, Gruppe „Plugin-Seiten“ (nur für Admins).
Seitenleiste, Gruppe „Plugin-Bereiche“ (für alle angemeldeten Nutzer*innen).
Karte „Plugin-Widgets“ auf einem der Tabs der Seite „Analysen“. Welcher Tab es ist, legt das Plugin fest.
Karte „Plugin-Erweiterungen“ im Composer mit den Feldern des Plugins.
Bereich „Plugin-Konnektoren“ unter Einstellungen → Verbundene Konten, um Konten der zusätzlichen Plattform zu verbinden.
Auf der Anmeldeseite unter „Oder mit Plugin anmelden“.
Die Hinweise des Plugins fließen in die Tipps ein, die FediSuite für ein Konto erzeugt.
Status-Badges verstehen
Jede Plugin-Karte trägt einen farbigen Status-Badge, der auf einen Blick zeigt, in welchem Zustand sich das Plugin befindet.
Das Plugin ist aktiviert und wurde erfolgreich gestartet. Alle Funktionen, die es registriert hat, sind verfügbar.
Das Plugin wurde erkannt und seine plugin.json ist gültig, es ist aber ausgeschaltet. Das ist der Zustand eines frisch installierten Plugins. Du kannst es jederzeit aktivieren.
Beim Prüfen oder Starten des Plugins ist ein Fehler aufgetreten. Mögliche Ursachen: eine ungültige plugin.json, eine nicht passende Plugin-API- oder App-Version (dann steht bei der Kompatibilität „Inkompatibel“), eine fehlende Berechtigung oder ein Fehler im Plugin-Code. Die Ursache steht in den aufgeklappten Details. Bei einem Ordner, dessen plugin.json sich gar nicht lesen lässt, trägt die Karte den Ordnernamen als Namen.